Das Nussquartett spielt Mozart und Mendelssohn

Das Nussquartett spielt Mozart und Mendelssohn

Kammermusik in St.Thomas

Samstag, 11. Februar, 19:30 Uhr im Gemeindehaus St.Thomas

Luise Schulte, Violine; Kathrin Grabner, Viola; Christoph Schulte, Violoncello; Heike Michaelis, Klavier

Schon als Fünfjährige in der Spaßvogelgruppe des Thomaskindergartens sammelte Luise Schulte erste Auftrittserfahrungen mit der Geige. Ihr musikalischer Weg führte sie über das Landesjugendorchester bis ins Bundesjugendorchester und in den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Jetzt führt sie das Klavierquartett mit ihrer Musiklehrerin an der Ziehenschule, ihrem Vater, dem Tonmeister und ihrer Mutter, der Klavierlehrerin als Primaria an.

Es werden zwei Quartette in Moll gespielt, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Mozarts Quartett ist ein reifes Spätwerk aus der Figarozeit, das sich nach schicksalhaftem g-Moll-Beginn im ersten Satz zu einem heiteren G-Dur Rondo im dritten Satz wandelt.

Das h-Moll-Quartett des erst fünfzehnjährigen Mendelssohn zeigt zum ersten Mal jenen unverwechselbaren Feen- oder Hexenzauber, der Mendelssohn eigen ist. Das Werk wurde J.W. von Goethe gewidmet, der sich darüber gleichermaßen beeindruckt und irritiert äußerte: „Dieses ewige Wirbeln und Drehen führte mir die Hexentänze des Blocksbergs vor Augen, und ich fand also doch eine Anschauung, die ich der wunderlichen Musik supponiren konnte.”

Der Eintritt ist frei