Gottesbilder - Menschenbilder: Veranstaltungsreihe vom 5. bis 29. November 2015

Gottesbilder – Menschenbilder: Veranstaltungsreihe vom 5. bis 29. November 2015

Homo homini deus – deus homini homo

Der Mensch ist dem Menschen (ein) Gott – Gott ist dem Menschen (ein) Mensch

In der Regel haben wir Menschen, ob gottgläubig oder ungläubig, uns Bilder von Gott gemacht. Gern halten wir nur an unseren Vorstellungen fest. Auch Menschen, die nicht an Gott glauben, halten sich oft an Gottesbilder, um genau diese dann unglaubwürdig zu finden. Unsere menschlichen Bilder von Gott stehen immer in der Gefahr, sich zu verselbständigen und als reale Erscheinung Gottes genommen zu werden.

Der Versuch, Gott auf diese Weise festzuhalten, macht Glauben zum Aberglauben. Neben und hinter allen Versuchen, Aspekte Gottes zu beschreiben, steht die alte Weisheit, dass Gott der, die oder das ist, was alle menschliche Vorstellung übertreibt.

Die Veranstaltungsreihe „Gottesbilder – Menschenbilder“ an St.Thomas lädt Gläubige, Ungläubige und die, die sich nicht in eine Kategorie einordnen lassen möchten, ein zu einer Begegnung mit dem, „was euch unbedingt angeht, … was ihr ohne Vorbehalte ernst nehmt“ (Paul Tillich).

Ein Glaube ohne Tiefe entzieht ebenso wie ein Unglaube ohne Tiefe dem göttlichen Sein in uns selbst Möglichkeiten, sich zu entfalten. Besonders die Musik kann uns Brücken zu einem tieferen Verständnis der primär menschengemachten Gottesvorstellungen bauen. Sie macht hörbar, was wir in Bilder oder in Worte nicht fassen können.

Den ausführlichen Programmflyer zur Veranstaltungsreihe „Gottesbilder – Menschenbilder“ laden Sie bitte hier als PDF herunter:  Programm Gottesbilder-Menschenbilder