Konzerte

KONZERTE UND MUSIKALISCHE VERANSTALTUNGEN:


Sonntag 20. November 2016, 18:00 Uhr, St.Thomaskirche

Konzert der Thomaskantorei

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem in d-Moll KV 626 für Soli, Chor und Orchester

Pēteris Vasks
„Dona nobis pacem“ (1996/97) für gemischten Chor und ­Streichorchester

Kerstin Bruns, Sopran; Johanna Krell, Alt;
Christian Dietz, Tenor; Sebastian Kitzinger, Bass

Thomaskantorei Frankfurt am Main
Kammerphilharmonie Frankfurt am Main
Tobias Koriath, Leitung

Fahle Klangfarben der Fagotte und ­Bassetthörner, trostloses d-Moll zu Beginn – da gibt es kein Entrinnen, bis die Posaunen verkünden: Requiem.
Wer dächte nicht an die Szene in Milos Formans „Amadeus“-Film, wo der sterbenskranke Mozart dem verblüfften Salieri sein Requiem in die Partitur diktiert: das aufgewühlte „Dies irae“, die wuchtigen Rhythmen der Männerstimmen im „Confutatis“ und schließlich das „Lacrimosa“ – Trauer und Mit­leiden pur. Die Fuge „Quam olim Abrahae“ ist Mozarts letzte Komposition. Die ­Fertigstellung besorgte Franz Xaver Süßmayr, der mit dem Kompositionsprozess bestens vertraut war.

Und nach wie vor kann man E.T.A. Hoffmanns Anmerkung nachvollziehen, der sich gegen eine Aufführung im Konzertsaal aussprach: „…die Erscheinung eines Heiligen auf dem Ball!“

Vorangestellt wird Mozarts „Requiem“ eine Komposition des lettischen Komponisten Pēteris Vasks: „Dona nobis pacem“ (1996/97) für gemischten Chor und Streichorchester. Aktueller denn je ist es ein ruhiges Stück, meditativ, in weiten Bögen gestaltet; mit expressiven Dissonanzen und mit der eindringlichen Wiederholung „Dona nobis pacem“ – „Gib uns Frieden“.

Eintritt 20/15/10 Euro, (5 Euro Ermäßigung für Schüler/Studenten und Mitglieder Freundeskreis)

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