Konzerte

KONZERTE UND MUSIKALISCHE VERANSTALTUNGEN:


Sonntag, 14. Mai 2017, 18:00 Uhr, St. Thomaskirche

Festkonzert Thomaskantorei

Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712) „Herr, wenn ich nur dich habe“
Johann Heinrich Schmelzer (1683 – 1680)
Lamento sopra la morte Ferdinandi III für Streicher
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
BWV 227 Motette „Jesu, meine Freude“
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) Oboen-Konzert g-Moll HWV 287
Johann Ludwig Bach (1677 – 1731) Motette „Das ist meine Freude“

Renata Grunwald, Sopran 1; Käthe Wilhelmi, Sopran 2; Johanna Krell, Alt; Alexander Keidel, Tenor; Johannes Wilhelmi, Bass

Thomaskantorei Frankfurt am Main mit Continuo-Ensemble

Tobias Koriath, Leitung


Mit diesem Konzert feiert die Thomaskantorei das 40. Jahr ihrer Namensgebung.

Im Zentrum des Programms steht Johann Sebastian BACHs Motette „Jesu, meine Freude“, die immer wieder Kernstück in den Programmen der Kantorei war – zudem ein Juwel des Motetten-Repertoires. In ihrer Kombination aus den Strophen des gleichnamigen Kirchenliedes mit frei komponierten Abschnitten nach dem Römerbrief hat Bach sie mit größter musikalischer Intensität und Dramatik gestaltet.

Neben Bachs Musik liegt der Focus der Thomaskantorei auch immer wieder auf weniger bekanntem Repertoire: Friedrich Wilhelm ZACHOW zum Beispiel, ein Absolvent der Thomasschule in Leipzig. Seine Kantate „Herr, wenn ich nur dich habe“ arbeitet mit starken Kontrasten, mit Fugen, konzertierenden Abschnitten und klangvollen Arien. Schließlich Johann Ludwig BACH, ein entfernter Cousin von Johann Sebastian, der „Meininger Bach“. Von seiner Orchestermusik ist nur wenig erhalten, dagegen aber einige Kantaten, von denen Johann Sebastian achtzehn aufführte. Hier im Programm: die Kantate „Das ist meine Freude“.

Zwei attraktive Instrumental-Kompositionen runden das Festprogramm ab. Das ist zum Einen Johann Heinrich SCHMELZERs „Lamento sopra la morte Ferdinandi III“: ein instrumentales Lamento, das nach einer klagenden Einleitung Streicher-Virtuosität vom Feinsten zelebriert. Und zum anderen Georg Friedrich HÄNDELs Oboenkonzert g-Moll, ein attraktives, spielfreudiges Konzert, dessen Urheberschaft allerdings bis heute nicht endgültig bewiesen ist.

Eintritt frei

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