Neue Frankfurter Bachstunden

NEUE FRANKFURTER BACHSTUNDEN IN ST. THOMAS

Der berühmte Bach-Interpret und Organist Helmut Walcha (1907 – 1991) rief die Frankfurter Bachstunden ins Leben. Die regelmäßige Pflege der Bachschen Musik ist einer der Grundgedanken der Frankfurter Bachstunden gewesen. Im Zentrum standen die großen Orgel- und Cembalowerke sowie die kammermusikalischen Werke Bachs. Kurze Werkeinführungen sollten dem Hörer bei der Begegnung mit der Musik behilflich sein und zu einem besseren Verständnis der Werke dienen.

Die Neuen Frankfurter Bachstunden werden bereits im 9. Zyklus an St. Thomas Frankfurt veranstaltet. Die Reihe stellt die Orgel- und Kammermusik von Johann Sebastian Bach thematisch gefasst vor und nimmt seine Musik in den Dialog mit musikalischen Entwicklungen der Gegenwart. Jede Bachstunde beginnt mit einer kurzen Werkeinführung. Initiator der Reihe ist Tobias Koriath.

Der Eintritt ist frei.

St. Thomaskirche, Heddernheimer Kirchstraße 2, 069-57 28 40

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Eine besondere Bachstunde für die Zukunft der Thomasorgel

Donnerstag, 1. Juni 2017, 19:30 Uhr

Kazuki Tomita spielt Bach und Pepping – Der Bachpreisträger 2016 zu Gast in St.Thomas

KazukiTomitaAm 1. Juni 2017 begrüßen wir in der Neuen Frankfurter Bachstunde Kazuki Tomita (*1989), der im vergangenen Jahr den 1. Preis sowie den Publikumspreis im Orgelspiel beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig gewonnen hat. Der Wettbewerb ist einer der renommiertesten weltweit und wird alle vier Jahre für junge Interpreten in verschiedenen Kategorien ausgetragen. Kazuki Tomita wird in St.Thomas Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Ernst Pepping spielen.

Ernst Pepping (1901–1981) gilt als einer der wichtigsten protestantischen Kirchenmusiker im 20. Jahrhundert. Allerdings gelangt seine Orgel- und Chormusik heutzutage seltener zur Aufführung. Die Thomasorgel kommt aufgrund ihrer Klanggestaltung den Orgelwerken von Pepping und anderen sogenannten „neo-barocken“ Komponisten sehr entgegen. Sie entspricht derzeit klanglich dem Zeitgeschmack um 1950. In den kommenden Jahren soll die Thomasorgel neu gestaltet (reorganisiert) werden. Die demnächst sowieso fällige Generalreinigung ist eine große Chance, das Instrument zugleich weiter zu entwickeln und den heutigen und zukünftigen musikalischen Bedürfnissen anzupassen.

Im Rahmen dieser Bachstunde, die mit der Auswahl der Komponisten Bach und Pepping die Möglichkeiten der heutigen Thomasorgel ausnutzt, soll zugleich die Vision für die künftige Gestaltung der neuen Thomasorgel der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Auch hier ist der Eintritt frei; um eine Spende zum Start der Fundraising-Aktion „Neue Thomasorgel“ wird gebeten