Konfi-Teamer zu Ihrer Arbeit

Teamer-Statements

Pfarrer Reiner Dietrich-Zender
Als ich vor drei Jahren wieder in die Arbeit mit den ­Konfirmandinnen und Konfirmanden einstieg, „erbte“ ich von meiner Kollegin ein Team Ehrenamtlicher. Ich habe mich sehr gefreut, die produktive Zusammenarbeit fortführen zu können: die Teamer haben eine andere Perspektive und erden mich als Pfarrer manchmal bei dem, was ich vor­habe. Ich glaube, mein Konfirmand*innenunterricht ist durch die Teamer lebendiger geworden. Zum einen durch die Spieleinheiten, die die jungen Teamer*innen durchführen, zum anderen aber auch durch die Impulse, die ich durch die Vorbereitungstreffen bekomme.

Wenn Gerlinde Schlöer-Muth darauf pocht, was das konkret heißen kann „und gib uns unser täglich Brot“, Conny Habermehl mich bremst „nicht schon wieder ein Arbeitsblatt, lass uns doch was machen, wo die Konfis sich persönlich einbringen oder entdecken“, Tobias ­Koriath die Jugendlichen ihren Ton finden lässt, dann ergibt sich in meinen Augen ein spannender Konfirmand*innen­unterricht, der die jungen Leute ihren Glauben und die alten Glaubenstradi­tionen entdecken lässt. Wenn die Jugendlichen am Ende unserer Treffen dann sagen, das war „o.k.“, oder sogar „cool“ (das passiert in der Regel nur nach den Fahrten), dann bin ich begeistert!  …auch wenn manche Konfifahrt einen Schlafmangel verursacht, der mein Nervenkostüm herausfordert …

Conny H.
Konfi-Teamer zu sein, finde ich schon seit meiner Jugend spannend! Meine Motivation ist immer noch die gleiche wie damals: Konfirmanden für die Kirche und den Glauben begeistern! Mir ist es ein wichtiges Anliegen, Konfis zu vermitteln, dass Kirche nicht „langweilig“ ist, sondern auch modern und zeitgemäß! Sie sollen während ihrer Konfi-Zeit schöne Erlebnisse haben, die sie auch langfristig in guter ­Erinnerung behalten und für ein positives Bild von Kirche sorgen. Für mich persönlich immer wieder eine große Herausforderung, dieses Ziel umzu­setzen! Umso mehr Teamer wir sind, desto mehr ist möglich! Und das klappt in unserem Team aktuell hervorragend und macht mir besonders viel Freude

Tobias K.
Als Kirchenmusiker möchte ich meine ­Begeisterung für die Kirchenmusik weitergeben. Ziel ist, dass jede/r Konfirmand/in wenigstens drei Orgelwerke oder am besten Bachs ­Johannes-Passion auf dem iPod hat.

Mich begeistert an der Arbeit das Spannungsfeld: noch nicht erwachsen – aber auch nicht mehr Kind. Ich finde die Konfirmandenarbeit wichtig, weil die Kon­firmanden die zukünftige Kirche bilden werden, und auch die Kirchenmusik immer wieder neue Fans braucht. Auch wenn sie nicht selbst aktiv musizieren, können sie sich später für Musik in der Kirche einsetzen. Vielleicht ist unter ihnen schon ein zukünftiges Mitglied des Freundeskreises „Musik an St. Thomas e.V.“

Gerlinde S.
Angefangen hat meine Mitarbeit im
„Konfi“ mit der Bitte unserer ehemaligen Pfarrerin Sabine Fröhlich, eine Konfir­manden-Fahrt zu begleiten. Es ging in meine Heimatstadt Worms, so dass ich der   Konfirmandengruppe auch gleich eine Stadt-­Rallye auf den Spuren Martin ­Luthers anbieten konnte. Nach der schönen Fahrt wollte ich gerne richtig in den Konfirmandenunterricht einsteigen. Mittlerweile ist es der siebte Jahrgang, den ich zur Konfirmation mit begleite. Nach wie vor machen mir vor allem die Konfi-Fahrten Spaß und die gemeinsamen Vorbereitungen auf die Gottesdienste, die dann von den Konfirmanden allein gestaltet werden. Die Konfi-­Samstage bieten außerdem viel Zeit und Raum für Kreatives und sind mir damit auch eine willkommene Ergänzung zu meinem Religionsunterricht als Lehrerin in der Schule.
Besonders freut mich, dass wir in den letzten Jahren ehemalige ­Kon­firmanden zur Mitarbeit gewinnen konnten, zunächst unser tolles Dreigestirn Moritz, Stefan und Isabell, und dann die engagierten Jung­teamer, die sich hier im Thomasboten vorstellen. So wurden wir zu ­einem Team und so arbeite ich auch am liebsten.

Wiebke B.
Ich bin Konfi-Teamer geworden, weil mir meine eigene ­Konfi-Zeit viel Spaß gemacht hat. Die Arbeit gefällt mir gut, weil die Gruppe und das Team nett sind. Außerdem lerne ich selbst immer wieder ­etwas dazu.

Jonas D.
Während meiner eigenen Konfi-Zeit hat sich herausgestellt, dass die Teamer einen großen Teil zum Konfi-Unterricht ­beitragen, und ich wollte diese schöne Zeit auch anderen ermöglichen. Ebenfalls wollte ich gerne mit Jugendlichen und dem Glauben arbeiten.
Bereits während der Konfi-Zeit nahm ich an einem „Schnupperkurs“ für ehrenamtliche Mitarbeiter teil und mittlerweile absolviere ich die Ausbildung zum ehrenamtlichen Mit­arbeiter beim Evangelischen Jugendwerk. Somit habe ich schnell Ge­fallen an der Jugendarbeit gefunden. Nach der Konfirmation konnte ich dann in die Konfirmandenarbeit einsteigen. Die Konfirmandenarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch und ist manchmal schwer mit der Schule zu vereinbaren. Warum ich es trotzdem mache? Für mich überwiegt die Freude an der Arbeit.

Katharina E.
Letztes Jahr wurden noch mehrere Teamer gesucht. Ich ­hatte genügend Zeit und wollte dabei neue Erfahrungen sammeln. Seitdem bin ich dabei und es macht mir sehr viel Spaß! Mich begeistert besonders an der Arbeit mit Konfis, dass man verschiedene Dinge zur Kirche mit fast Gleichaltrigen unternehmen kann. Die Themen kenne ich aus meinem eigenen Konfirmationsunterricht und wir können auch eigene Ideen mit einbringen, das finde ich super!

Ida L.
Ich habe mir die Aufgaben eines Teamers interessant vorgestellt, nachdem ich selbst Konfirmandin war. Außerdem mag ich die Arbeit mit Menschen. Man lernt immer wieder Neues und es macht Spaß, weil es eine interessante Arbeit ist, bei der man mit vielen Menschen in Kontakt kommt.

Julia M.
Mir hat meine Konfi-Zeit gut gefallen, also dachte ich mir, warum nicht einfach weitermachen! Man kann neue Erfahrungen sammeln und dabei hoffentlich auch ein bisschen helfen, obwohl ich noch am Anfang bin und viel lernen muss. Natürlich hat man dann etwas weniger Zeit für andere ­Dinge, aber ich mache es trotzdem.