Konfis berichten

UNSERE KONFIRMANDINNEN UND KONFIRMANDEN 2014/2015

Ein typischer Konfi-Samstag

Am Anfang spielen wir meistens ein Spiel, um wach zu werden. Diesen Samstag haben wir ein ziemlich lustiges Bewegungsspiel gespielt, was Satellitenspiel heißt. Danach haben wir mit Tobias Koriath ein paar Übungen zum Aufwärmen der Stimme gemacht und uns in drei Gruppen aufgeteilt. Die 1. Gruppe sang Konsonanten, die 2. Gruppe sang lange Vokale und die 3. Gruppe machte mit Begleitung vom Klavier den Rhythmus. Durch das gleichzeitige Singen und das Hin- und Herwechseln der Gruppen entstand ein schöner Klang.

Da wir das Thema Bibel hatten, zeigten uns daraufhin Reiner Dietrich-Zender und ein Teamer ein anschauliches Rollenspiel, wo sie uns zeigten, was man mit der Bibel alles machen kann. Wir sprachen noch kurz über unsere heilige Schrift und bekamen dann ein Arbeitsblatt über die verschiedenen Bücher der Bibel, was wir in Gruppen- oder Einzelarbeit lösten. (z.B.: 1. Buch Mose, 2. Buch Mose,…)
Nachdem wir auch dies verglichen und uns kurz mit Schokolade und Apfelsaft gestärkt hatten, teilten wir uns in vier ­Gruppen auf und verteilten uns auf fünf Stationen. Dabei hatten wir eine Station mit Zitaten aus der Bibel, wo wir die schönsten auf ein Plakat klebten und eine Station, wo wir uns verschiedene Gottesbilder ­anschauten und später als ein Standbild darstellten, was sehr viel Spaß machte.
Bei der 3. Station interviewten uns zwei ­Teamerinnen zu unserer Konfi-Zeit. Es gab noch eine Station, wo wir ein Bibelquiz machten, und die letzte Station war ein kleiner Wett­bewerb, wo wir so schnell wie möglich Bibelstellen finden sollten. Der Wettbewerb machte sehr viel Spaß, da ­jeder der Schnellste sein wollte.

Nach ca. einer Stunde waren wir mit allen Stationen fertig und besprachen noch die Sieger des Quiz und des Wettbewerbs und jeder berichtete, was seine Lieblings-Station war. Mit großem Vorsprung war das Quiz die beste Station.

Und somit ging ein ereignisreicher und lustiger Konfi-Tag zu Ende.

Von Tara und Paula (Konfirmandinnen)

Interview

Ein Teil des Stationenlaufs am Konfi-Samstag war ein Interview mit den Konfirmanden über ihre Konfizeit. Bei der ersten Frage, was ihnen denn besonders gut gefallen oder besonders viel Spaß gemacht hat, fielen die Antworten sehr einstimmig aus: Die Konfi-Freizeit! Am unterhaltsamsten fanden die Konfis die Spiele auf der Freizeit, besonders den „Tower of Power“ und das „Eierverpacken“. Dann ist natürlich noch die Frage gestellt worden, warum sich die Konfis denn überhaupt dafür entschieden haben, sich konfirmieren zu lassen. Viele sind durch ihre Eltern oder Geschwister auf die Idee gekommen; sie sind aber auch aus eigener Überzeugung hier.

Viele Leute denken beim Stichwort Konfi-­Unterricht an Bibeltexte auswendig lernen und jeden Sonntag in die Kirche gehen. Manche von den Konfis hatten sich den Unterricht auch langweiliger vorgestellt und finden es gut, dass er durch die Spiele so „locker“ gestaltet ist.

Trotzdem kamen einige Aufwärm­spiele bei den Konfis nicht so gut an und wurden eher als unnötig empfunden. Außerdem würden sie sich wünschen, öfter draußen zu arbeiten und nicht die ganze Zeit drinnen zu sitzen. Bei der Frage, ob sie sich noch einmal konfirmieren lassen würden, haben manche mit dem Kopf geschüttelt und geschmunzelt, aber es gab durchaus auch einige die sagten: „Wieso nicht, ist doch ganz lustig!“

Julia und Katharina (Konfi-Teamer)


UNSERE KONFIRMANDINNEN UND KONFIRMANDEN 2011/2012

Rückmeldungen zur ersten Konfi-Fahrt nach Büdingen im August 2011

Die erste Freizeit der Konfirmanden ging im August 2011 für drei Tage nach Büdingen. Die Fahrt hatte ein dichtes Programm, doch vor allem diente sie dem besseren Kennenlernen. Hier einige Gedanken der Konfirmandinnen und Konfirmanden, aufgezeichnet von ihnen selbst am letzten Tag der Freizeit:

Marie und Susanne äußern sich ähnlich: Die Konfifahrt hat mir Spaß gemacht, war aber ein bisschen zu kurz!

Es war eine coole Zeit, nur die Nächte waren zu kurz!

Ich fand es cool, weil wir viel Spaß hatten…

Ich fand es gut, denn man hat was über andere erfahren und auch über Religion.

Maxine: Ich fand die Konfifahrt hat viel Spaß gemacht, außerdem hat man sich untereinander besser kennengelernt. Ich würde der Fahrt eine 2+ geben…

Es hat Spaß gemacht! (kommt mehr als einmal vor)

Ich fand die Konfi-Fahrt super, weil wir uns alle besser kennenlernen konnten!

Pauline: Ich fand es sehr schön!

Ich fand es sehr cool, wir hatten viel Spaß und haben immer gechillt. Es war einfach super…

Luise: Ich freu mich auf die nächste Konfifahrt.

Wiebke: Die Nachtwanderungen und dass wir die „heiligen Orte“ gebaut haben, war toll.

Ich fand die Konfi-Fahrt gut aber nicht perfekt…

Jan: war korrekt…

Anna: Ich fand die Konfi-Fahrt schön!

Gina: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Danke!

Olivia: Es war eine schöne Zeit, bei der wir viel gelernt haben und neue Freunde gefunden haben.

Fabian: 1. Tag okay; 2. Tag super; Note: 2+

Mehr freie Zeit! (auch das kam mehr als einmal vor)

Ich fand sie eigentlich gut, aber die Räume waren zu klein.

Die Fahrt war schön, aber ich würde sie länger machen (das war eine häufige Äußerung)

Charlotte: Die SillyOlympics und die Nachtwanderungen waren toll!

Es war cool!

Es war toll und ich würde es immer wieder machen.

Tim: Es war sehr gut.

Mittlerweile ist nach dem Kennenlernen in Büdingen der Konfi-Unterricht angelaufen. Auch davon werden wir an dieser Stelle berichten.

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UNSERE KONFIRMANDINNEN UND KONFIRMANDEN 2010/2011

“Food – Halleluja! Amen!”

Der wahrscheinlich kürzeste Song, seit es Tischgebete gibt

oder: Bericht von der ersten Fahrt der Konfirmandinnen und Konfirmanden vom 27. – 29. August 2010 nach Grävenwiesbach.

Als Gruppe von insgesamt 42 Personen kamen wir mit Hilfe des RMV am Freitagmorgen in der Jugendherberge im Hintertaunus zusammen: von den insgesamt 38 Konfirmandinnen und Konfirmanden konnten 35 dabei sein.

Unser gut eingespieltes Team von Ernst-Wilhelm Schuchhardt, Gerlinde Schlöer-Muth und mir selbst wurde unterstützt von Kai Sohrmann vom Evangelischen Jugendwerk (EJW) und zum ersten Mal durch die Mitarbeit von 3 Jung-Teamern: Moritz Dietzsch, Isabelle Gauger und Stefan Zollmann hatten sich nach ihrer Konfirmation im vergangenen Mai direkt bereit erklärt, im neuen Konfirmandenkurs mitzuarbeiten.

So verlebten wir bis Sonntagmittag eine turbulente und abwechslungsreiche Freizeit, die uns für die kommenden 10 Monate auf einen guten Weg bis zur Konfirmation gebracht hat. “Super! Ich fand´s toll. Wir kennen uns viel besser, und die Gegend ist wunderschön. Das Beten und die Geschichten waren toll!”, schrieb Celia Baner zum Schluss auf ihren Rückmeldebogen und sprach damit aus, was viele dachten. Besonders toll fanden die 20 Mädchen und 15 Jungen natürlich auch die freie Zeit, das gemeinsame “chillen”, die Spiele am Freitagnachmittag und das große Quiz am Freitagabend, das Kai Sohrmann mit Witz und Schwung, unterstützt von den Jung-Teamern, leitete.

Gruppenfindung war das zentrale Thema der drei Tage bei überraschend gutem Wetter, so dass wir immer wieder das Außengelände nutzen konnten. “Ich fand es schön mit allen zusammen zu sein, und dass alle mitgemacht haben, und dass alle so viel Geduld mit uns hatten. “Die nächste (Konfi-Fahrt) bitte genauso”, schrieb Marita Truschkowski. So viel Geduld mussten wir als Team gar nicht aufbringen, denn die Motivation zum Mitmachen und die Disziplin “der Truppe” bei den Mahlzeiten und beim Aufräumfinale waren erfreu- lich ausgeprägt. Da ein Jungenzimmer bereits nach 20 Minuten aufgeräumt war, wurde die verbleibende Zeit zum Schreiben der Konfi- Tagebücher genutzt: freiwillig!

Ernst-Wilhelm Schuchhardt sang 20 unterschiedliche Lieder mit uns – so viel wie noch nie auf einer Konfi- Fahrt, wie er selbst feststellte, und machte dabei aus seiner Begeisterung über die Musikalität der meisten Jungen und Mädchen keinen Hehl. Das Singen schaffte starke Verbundenheit, aber auch das Thema Abendmahl, das wir theologisch in den Mittelpunkt stellten. Gerlinde Schlöer-Muth, Grundschullehrerin und mehrfach ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagiert, leitete am Samstagvormittag das Spiel “Jenny und die 5000″ – ein Entscheidungsspiel in kleinen Gruppen um Schuld, Bestrafung, Wiedergut- machung und Vergebung – eine moderne Übertragung der Geschichte vom Verlorenen Sohn. Ein konzentrierter Bibliolog am Samstagnachmittag, bei dem alle eingeladen waren, sich in die Figuren der Geschichte hinein zu versetzen und sich aus den Rollen heraus zu äußern, erweckte die biblische Geschichte von dem vergebenden Vater mit den offenen Armen zum Leben. Im Wald um die Jugendherberge herum gestalteten die Mädchen und Jungen danach “heilige Orte”, Plätze der Andacht und Entspannung, an denen man Kraft tanken und zu sich kommen, gemeinsam mit anderen “chillen” kann. Eben Orte, an denen die Geborgenheit der offenen Arme zum Ausdruck kommt und spür- bar wird. Und siehe, es war sehr gut, was da geschaffen wurde! An jedem dieser Orte hätten wir lange Zeit verweilen können…

Am Abend sammelten wir uns um einen gemeinschaftlichen “heiligen Ort”, den Abendmahlstisch, an dem wir Pizza- Brot und Traubensaft teilten und uns aus unserer Gemeinschaft heraus an die Gemeinschaft vor langer Zeit um Jesus herum erinnerten. Die Verbundenheit war mit Händen greifbar! Am Sonntagmorgen erläuterte ein Anspiel eines Besuches bei Freunden den roten Faden durch den Gottesdienst, die innere Logik der Liturgie vom Ankommen und Platz finden über das Spüren, in wessen Geist wir versammelt sind, über das Loswerden von Belastendem im Kyrie und die Wertschätzung im Gloria bis hin zum gemeinsamen Essen, dem Gedenken an andere in der Fürbitte und dem Segen am Schluss. Es war fast so, wie tatsäch- lich einen Gottesdienst zu feiern. Vielen der Konfirmandinnen und Kon- firmanden war die Freizeit viel zu kurz. Die schönste Rückmeldung für uns als Team. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die nächste.

Sabine Fröhlich, Pfarrerin

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UNSERE KONFIRMANDINNEN UND KONFIRMANDEN 2009/2010

Bereits im Gottesdienst am 30.08.09 wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in unserer Gemeinde willkommen geheißen. 17 Mädchen und 11 Jungen gehörten zu der Gemeinschaft, die sich auf den Weg zur Konfirmation im Mai bzw. Juni 2010 gemacht hat.

Sie trafen sich in der Regel an zwei Dienstagen und einem Samstagvormittag im Monat, fuhren zweimal zu einer Konfirmanden-Freizeit über ein Wochenende weg und erkundeten die unterschiedlichen Bereiche der St. Thomasgemeinde. Die erste der beiden Freizeiten fand in der Jugendherberge in Grävenwiesbach im Hintertaunus statt. Im Team dabei waren Ernst Wilhelm Schuchhardt, Gerlinde Schlöer-Muth, Uwe Fröhlich und Johannes Lösch. Allgemein anerkannter Höhepunkt waren zwei Nachtwanderungen und ein Lagerfeuer. Das hielt die Jungen und Mädchen aber keinesfalls davon ab, in der Regel bereits 5 Minuten vor der Zeit im Stuhlkreis zusammen zu kommen, mit viel Freude zu singen und mit Aufmerksamkeit und Engagement an den Themen Zachäus-Geschichte, Glaubensbekenntnis und Sinn und Inhalt der Liturgie im Gottesdienst mitzuwirken. Ein von Anfang bis Ende von den KonfirmandInnen selbstständig gestalteter Gottesdienst bildete den krönenden Abschluss dieser schwungvollen, ereignisreichen und tiefsinnigen Fahrt.

Mit 15 Mädchen und 10 Jungen reisten wir am letzten April-Wochenende in die Jugendherberge in Worms zur 2. Konfirmandenfahrt. Das Hauptthema bei so einer Fahrt ist natürlich immer die Begegnung innerhalb der Gruppe: ein ganzes Wochenende miteinander. Miteinander unterwegs sein ist das Wichtigste. Darum ist alles gut, was die Gemeinschaft stärkt: Spiele zwischendurch zur Auflockerung, ein bunter Abend am Freitag mit einem selbst entwickelten Bibelquiz, einer freien Bühne für die Showtime und einem Stegreif-Spiel für alle Schauspieltalente unter den Konfirmandinnen und Konfirmanden: drei Stühle – in der Mitte der „Chef“, links davon der „Schleimer“, rechts davon der „Ratgeber“ – das Ganze durchgespielt zu unterschiedlichen Varianten; da war der „Chef“ mal der strenge Mathelehrer und mal die Mutter, die der pubertierenden Tochter den neuen Partner vorstellen will. Wir haben sehr viel gelacht!

Auch das Thema der Freizeit insgesamt passte zum Gruppenerleben: Schuld und Vergebung – Leben in Gemeinschaft. Was uns dabei auch generationsübergreifend verband – mit im Team dabei Gerlinde Schlöer-Muth, Ernst-Wilhelm Schuchhardt und mein Bruder Uwe Fröhlich Gabra – war das Singen. Wie könnte es anders sein, wenn wir aus der Thomasgemeinde in Heddernheim zusammen wegfahren! „Der Busfahrer war wohl sehr erstaunt“, sagte eine Konfirmandin am Ende, nachdem selbst auf der Heimreise der ganze Bus voller Gesang war, voll von spontan angestimmten Liedern von der Freizeit.

Am Sonntag feierten wir, wie bereits auf der ersten Fahrt, einen Gottesdienst, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst vorbereitet hatten. Er war so schön und intensiv mit all der Musik und den selbstgemachten Texten und Beiträgen, dass uns die Kirche gar nicht so sehr gefehlt hat.

In der Abschluss-Runde lag unser Stimmungsbarometer um die Höchstwerte, auch wenn einige gerne mehr freie Zeit gehabt hätten oder lieber ins Grüne als in eine andere Stadt gefahren wären.

Sabine Fröhlich

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